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19.02.2015, voelk

5 Tipps für ein erfolgreiches Retargeting

Retargeting ist eine spezielle Form des Online Marketing, die aus dem Marketingmix von Unternehmen nicht mehr wegzudenken ist. Bei diesem Konzept geht es darum, einen Kunden der bereits auf der Website oder im Online Shop Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen abgerufen hat, die entsprechende Transaktion aber nicht ausgeführt oder abgebrochen hat, online wieder zu finden.

Wie funktioniert Retargeting?

Retargeting wird in der Regel mit Hilfe von Cookies umgesetzt. Hierfür wird auf der entsprechenden Seite ein kleiner Code eingefügt. Dieser Code bewirkt, dass die Seite, sobald sie durch den User aufgerufen wird, auf dessen Rechner einen Cookie setzt. Über diesen Cookie werden verschiedene Informationen zum Surfverhalten des Nutzers gespeichert, wie zum Beispiel "Welche Produkte und Websites hat sich der Kunde angeschaut?". Surft der Nutzer jetzt auf eine Seite, die zum selben Partnernetzwerk gehört, werden  passende Werbeanzeigen und Werbeangebote eingeblendet.

Funktionsweise von Retargeting

Grafik: Wie funktioniert Retargeting?

Eine gute Retargeting-Strategie ist entscheidend für deren Erfolg

Damit Ihre Retargeting-Kampagne auch erfolgreich umgesetzt werden kann, geben wir Ihnen heute fünf Tipps, die Sie bei der Umsetzung beachten sollten.

1. Zielgruppendefinition

Damit Sie mit Ihren Werbemitteln die richtige Zielgruppe ansprechen können, lohnt es sich, sich im Vorhinein ein Bild davon zu machen, welche Zielgruppen Ihre Website oder Online Shop besuchen und wie Sie diese mit Ihrer Retargeting-Kampagne ansprechen möchten. In der nachfolgenden Übersicht sehen Sie, welche möglichen Zielgruppen es gibt und mit welchen Werbebannern die Zielgruppen angesprochen werden können:

ZielgruppeBeispiel für einen Werbebanner
Aufmerksamkeit erregen
  • Branding-Werbebanner, die Vertrauen gegenüber dem Unternehmen schaffen
  • zusätzliches bewerben von z.B. Blog und Facebook, um Nutzer davon zu überzeugen, dass das Unternehmen vertrauenswürdig ist.
Interessenten
  • Werbebanner mit Produkt, für welches sich der Nutzer interessiert hat
Kaufentscheider
  • Produktbanner, die dem User einen zusätzlichen Mehrwert bieten wie z.B. kostenloser Versand
Kaufabbrecher
  • Aktionsbanner wie z.B. Rabatte, Sonderangebote oder zeitabhängige Angebote
Kunden
  • direkt nach dem Kauf: weiterführende Informationen zum Produkt
  • Wochen später: Werbebanner zu Nachfolgeprodukt, Ergänzungsprodukt

2. Aktualität

Halten Sie Ihre Retargeting-Listen immer auf dem aktuellen Stand. Nur so können Sie vermeiden, dass Werbemittel ausgespielt werden, die für den Nutzer von Bedeutung sind. Nichts ist schlimmer, als einem Kunden der bereits ein Produkt gekauft hat, einen Werbebanner hierfür zu zeigen, in welchem Sie auch noch eine mögliche Sonderaktion bewerben.

3. Die Einblendung von Werbebannern optimal steuern

Begrenzen Sie die Einblendung von Werbebannern pro User, denn nichts ist schlimmer als einen Nutzer mit der Einblendung der Banner zu nerven. Dies Begrenzung der Werbebanner-Einblendungen geschieht durch das sogenannte Frequency Capping.

4. Wettbewerber beobachten

Diesem Thema wird zukünftig immer mehr Bedeutung beigemessen. Hier bekommen Sie Informationen darüber, wie Ihre Zielgruppe tickt.

5. Nutzen Sie Ihre Retargeting-Kampagne für die Verbreitung von Content

Auch für den Einsatz verschiedener Social Media Kanäle wie Facebook und Twitter können die Daten der Retargeting-Kampagne verwendet werden.

voelk
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