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13.03.2015, voelk

Native Advertising - Die Online-Werbung der Zukunft

Native Advertising ist ein Konzept der Online-Werbung, welches darauf abzielt, dass Internetnutzer Werbung nicht mehr als störend empfinden. Das Ziel von Native Advertising ist es, Werbung so aussehen zu lassen, als wäre sie Teil des journalistischen Contents einer Website.

Der Hintergrund von Native Advertising

Viele Internetnutzer sind von Online Werbung genervt. Auf vielen Websites legt sich beim Öffnen eines Artikels eine Werbeanzeige über den gesamten Text. Auch Werbung, die sich als gesondertes Pop-Up öffnen lässt wird in vielen Fällen direkt wieder geschlossen. Hinzu kommt, dass viele Internetnutzer einen sogenannten Adblocker verwenden. Dieser verhindert, dass eine Werbeanzeige auf einer Website ausgespielt wird. Dies hat natürlich zur Folge, dass die Werbebotschaften nicht mehr die Nutzer erreichen.

Das Konzept des Native Advertising

Werbung soll bei diesem Konzept nicht mehr als ein eigenständiges Element auf einer Website zu erkennen sein. Sie soll sich vielmehr an den Inhalt und das Layout einer Seite anpassen. Meistens werden Native Ads direkt im Anschluss an den jeweiligen Artikel einer Website eingeblendet. Aber auch die Platzierung innerhalb eines Artikels ist keine Seltenheit.

Welche Formen von Native Advertising gibt es?

Native Advertising bietet für Werbetreibende ein großes Spektrum, um die Zielgruppe mit einer Online-Werbebotschaft zu erreichen. Hierzu können folgende Werbeformen zählen:

  • Sponsored Posts in Sozialen Netzwerken
  • Videos
  • Apps
  • Infografiken

Aber auch andere Werbeformen aus dem Bereich des Content Marketings sind hier denkbar. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Beispiel für einen Sponsored Post in Sozialen Netzwerken

Sponsored Ad in Sozialen Netzwerken

Was ist beim Native Advertising zu beachten?

Im Nachfolgenden möchten wir Ihnen einen Fahrplan geben, worauf Sie bei Native Ads achten sollten:

  1. Um Ihre Zielgruppe erreichen zu können, sollten Sie ein großes Augenmerk auf die Auswahl des richtigen Werbeformats legen.
  2. Native Ads müssen sich für den Nutzer der Seite klar vom Content abheben. Dies ist durch folgende Kennzeichnungen gegeben: "Anzeige" oder "Sponsored Post".
  3. Binden Sie auf einer Seite nicht zu viele Werbeanzeigen ein. Die Devise sollte hier lauten "Qualität geht vor Quantität".
  4. Passen Sie Native Ads an das Design Ihrer Seite an.
  5. Integrieren Sie eine Call-to-Action, indem Sie den Nutzer auffordern beispielsweise ein bestimmtes Produkt zu kaufen.
voelk
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